
Alle Jahre wieder… trifft sich der Führungskreis zum Jahreswechsel auf der FK-Tagung, um das kommende GJE-Jahr zu planen. Dieses Jahr trafen wir uns erstmalig in Vallendar im Haus Wasserburg, welches von der Pallottiner Gemeinschaft geführt wird. Mittlerweile gehöre ich wohl auch schon zu den alten GJE-Hasen und schaue immer noch mit etwas Nostalgie auf die Tagungen in Hardehausen zurück, aber man muss schon sagen, dass Haus Wasserburg einiges zu bieten hat. Wo sonst kann man schon im Schwimmbad Tischkicker spielen?
Aber zurück zum Anfang: Wie jedes Jahr begann die Führungskreistagung mit weihnachtlichem Singen. Dieses Jahr wurden wir dabei sogar von Johanna Rätz am Klavier begleitet. Anschließend überraschte Valeria Lange uns mit einem Quiz, bei dem unsere Kenntnisse über Weihnachten knallhart auf die Probe gestellt wurden. Wussten Sie beispielsweise, welchen Mindestalkoholgehalt Glühwein haben muss, um sich so nennen zu dürfen? – 7 Prozent!
Aber selbstverständlich beschäftigten wir uns auf der Tagung auch mit relevanteren Fragen. In den nächsten Tagen planten wir die kommende Ostertagung und Regionaltagungen, hörten viele Berichte aus dem vergangenen Jahr und diskutierten ausgiebig über die Zukunft der GJE.
Insgesamt war es eine sehr produktive Tagung und wir konnten die geplanten Tagungspunkte alle erfolgreich abhaken. So schnell, dass wir am Ende der Tagung sogar Zeit hatten, ausführlich über den Namen unseres neuen Maskottchens zu diskutieren.
Darf ich vorstellen: Lammses der Zweite – das Ermlämmchen!
Fast genauso wichtig wie der Name unseres Maskottchens war natürlich auch die Wahl in den Vorstand. Dieses Jahr dürfen wir zwei “neue” Mitglieder im Vorstand willkommen heißen: Simon Block und Marta Lethen! Wir freuen uns sehr, dass sie auch in diesem Jahr wieder bereit sind, tatkräftig mit anzupacken und Ideen einzubringen.
Neben den Konferenzen blieb natürlich auch noch Zeit für gemeinsame Freizeit und Liturgie.
Besonders schön fand ich die gemütliche Erzählrunde mit unserem geistlichen Beirat Sebastian Peifer am zweiten Abend. Ausgestattet mit Wein und Keksen saßen wir im ehemaligen Schwimmbad und hörten Geschichten aus Sebastians Leben. Welche Rolle dabei unter anderem eine Eselshochzeit spielt, müssen Sie ihn wohl selbst fragen.
Sebastian Peifer hielt außerdem am Sonntagabend einen sehr schönen Gottesdienst mit uns in der kleinen Kapelle auf dem Gelände des Tagungshauses. Des weiteren feierten wir zum Jahresabschluss eine Taize Andacht. Wie so oft gaben die Andachten viele schöne Impulse auf das alte Jahr zurückzublicken und mit viel Vorfreude ins neue Jahr zu starten. – Das taten wir dann auch. Zu unserer Silvesterfeier unter dem Motto “Zirkus-Zauber” gab es wieder viel Musik und Tanz, gemeinsame Spielrunden und vor allem sehr leckere selbstgemachte Dips, die Veronika Lange und Josef Schulz uns persönlich vorbei brachten. Den beiden verdanken wir übrigens auch den vermutlich besten Ausblick auf das Silvesterfeuerwerk, den es je auf einer FK-Tagung gegeben hat. Im Anschluss an das Feuerwerk wurden wir dann noch zum gemütlichen Abend zu den beiden nach Hause eingeladen. Gegen 3 Uhr morgens ging es dann zurück ins Haus Wasserburg und für mich ins Bett. Ich habe mir allerdings sagen lassen, dass die Party noch bis 5 Uhr morgens im Gang war, bevor auch die letzten FKler müde ins Bett fielen.
Text von Leonie Mertens