Neues und Altes

Die diesjährige Führungskreistagung fand – ganz im Stile des Corona-Jahres 2020 – online statt. Unser virtueller Ort wurde liebevoll Harde-Ursel genannt (eine Zusammensetzung aus den Tagungsorten Hardehausen und Oberursel).
Um das Tagen trotz erschwerter Bedingung möglichst effizient zu gestalten, gab es eine Trennung zwischen den Diskussionen im Plenum (Zoom) und den Freizeit-Einheiten (Discord). Durch diese besondere Form des Zusammenkommens gab es neue Methoden für Abstimmungen und die Diskussionsatmosphäre war doch anders, als wenn man gemeinschaftlich und engagiert in einem Raum gemeinsam bei der Sache ist. Auch die Möglichkeit, einen Tisch weiter Plätzchen oder Schokolade abzustauben, entfiel dieses Mal. Insgesamt haben wir aber doch sehr gut das vergangene Jahr reflektiert und konnten uns mit viel Vorfreude für kommende (Präsenz-)Tagungen in neue Ideen und Konzepte stürzen. Eine Hauptfrage dabei war natürlich auch die Gestaltung der Ostertagung, aber ich darf verraten, dass es, ob online oder in Freckenhorst, wieder ein fantastisches Programm mit spannenden Inhalten geben wird. Neben dem vielen Tagen durfte aber auch der Ausgleich durch Freizeit nicht fehlen. So gab es nach den abendlichen Sitzungen jeweils die Möglichkeit, noch digital mit den anderen zusammenzukommen und sich locker auszutauschen. Außerdem wurden ein Spieleabend mit „Montagsmaler“ sowie ein Glühweinabend veranstaltet. Zusätzlich gab es zum Wachwerden (die Hardehauser Schwimmhalle war ja leider keine Option) ein Morgensport-Angebot: Yoga und trockene Wasseraerobik. Auch durften die geistigen & geistlichen Impulse nicht fehlen. Dafür wurde jeweils ein Morgengebet gelesen und es gab die Möglichkeit, den Jahresabschlussgottesdienst indirekt gemeinsam zu erleben. Was mir vor allem wieder Freude bereitet hat, waren die Gedanken zur Nacht, die einen zur Reflexion des alten Jahres und Überlegungen für das neue Jahr anstoßen.
Trotzdem gab es zahlreiche Dinge, die gefehlt haben: Allein, sich immer beim Mittagessen überraschen zu lassen, war unmöglich, da man doch für sich selbst kochen musste. Außerdem konnte das übliche Volleyballspiel gegen die Jugend der Glatzer nicht stattfinden. Am meisten fehlte mir aber der gemeinsame Start ins neue Jahr im Rahmen der Silvester-Mottoparty. Wie sehr ich es liebe, fröhlich und unbeschwert mit den Ermis zu tanzen, um dann um Mitternacht aber nochmal ganz besinnlich zu werden und jeden einzeln zu umarmen, um ihm liebe und aufmunternde Worte für die kommenden Monate zuzuflüstern. Auf diesen magischen GJE-Moment freue ich mich bei der nächsten FK-Tagung am meisten.

Rosa Maria Lange

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Kommentare
älteste
neueste meiste Bewertungen
Nach oben scrollen