
Wer hätte gedacht, dass ich dieses Jahr noch nach Deutschland fahre. Bestimmt nicht ich. Bis Mitte Oktober wusste ich noch gar nicht, ob ich wegen meines Studiums an der Dresdentagung teilnehmen kann, aber dann hat es doch geklappt.
Ich habe meinen Koffer gepackt und bin noch mit 8 anderen Teilnehmern aus Polen auf die Reise nach Dresden gegangen. Am 3. November 2023 um 6 Uhr stiegen wir in Allenstein in den Zug. Unsere Reise sollte 10 Stunden dauern, was sich doch am Ende noch anders ergeben hat und wir einen nicht geplanten Aufenthalt in Berlin machen mussten. Nach drei Stunden Reise haben wir einen Zwischenstopp in Poznań gemacht, um in den Anschlusszug nach Berlin einzusteigen. Auf der Fahrt nach Berlin, hatten wir aber Verspätung. Wir stiegen in Berlin so schnell wie möglich aus dem Zug, aber 4 Minuten haben nicht gereicht, um den ganzen Bahnhof von oben bis unten durchzulaufen. Der Zug von Berlin nach Dresden ist uns vor der Nase weggefahren. Natürlich waren alle gespannt, was jetzt mit uns passiert. Zum Glück hatten wir zwei Stunden später einen nächsten Zug nach Dresden. Ich habe alle Tickets schnell umgebucht und dann hatten wir noch 1,5 Std. Aufenthalt in Berlin. Wir liefen schnell zum Brandenburger Tor, machten ein paar Fotos und kehrten zum Bahnhof zurück. Endlich nach fast 13 Stunden kamen wir in Dresden an. Was für ein verrückter Tag! Wir sind schnell aus dem Zug gestiegen und gingen zum Hostel Mondpalast, wo bereits die deutschen Teilnehmer auf uns gewartet haben. Wir haben uns schnell im Hostel eingecheckt und haben Abendbrot gegessen.

Nach einem für uns erlebnisreichen Tag, hatten wir noch eine Integrationsrunde. Wir haben ein paar Sprachspiele gespielt, uns gegenseitig kennengelernt und wir hatten die Einführung in die Thematik “Glück”. Natürlich sind wir noch nicht gleich danach schlafen gegangen, sondern haben noch zusammen Zeit verbracht bis spät in die Nacht hinein.
Am nächsten Morgen haben wir um 8 Uhr den Tag mit der Morgenandacht begonnen, danach schnell gefrühstückt und um 9.30 Uhr das Hostel verlassen. Wir haben den ganzen Tag in der Stadt verbracht und viele Schritte gemacht. Zuerst haben wir das Hygienemuseum mit der Ausstellung “Hello Happiness”, passend zum Thema “Glück”, besichtigt. Dann hatten wir ein bisschen Freizeit im Stadtzentrum und danach hatten wir eine Stadtbesichtigung. Vor dem Abendessen in einem schönen Restaurant und nach einem langen Tag an der frischen Luft haben wir noch die Messe in der Kathedrale Sanctissimae Trinitatis besucht.
Den Sonntag haben wir mit einem gemeinsamen Frühstück und der Morgenliturgie begonnen. Für die Rückreise haben wir jeder einen Glücksklee von Olivia bekommen. (Was ich bis heute noch im Case meines Handys trage.) So haben wir, die polnischen Teilnehmer, um 10 Uhr das Hostel verlassen und gingen zum Bahnhof. Unsere Reise verging ohne Probleme und spät abends kamen wir in Allenstein an. Das waren 3 intensive Tage, viele Stunden im Zug, tausende von Schritten und schöne Erinnerungen, die für immer bleiben.
Julia Kotowski