Berlin 2024

Berlin – die Stadt, in der sich am letzten Augustwochenende die Ermis zu ihrer Geheim- Tagung trafen. Unter dem Motto “Spionage” verbrachten wir gemeinsam vier Tage, um unsere nächste Mission durchzuführen. Da unser Quartier ganz im Westen in Grunewald lag, dauerte es immer ein bisschen, bis wir unsere nächsten Aktionen im Zentrum Berlins einleiten konnten. Am Ende können wir aber dennoch sagen: Erfolg, Mission erfüllt! Spaß beiseite: mit insgesamt 15 Menschen, davon drei Teilnehmenden aus Polen, war es eine richtig tolle Tagung!

Wir begannen unser Treffen am Donnerstagabend mit einigen Kennenlernspielen hinter dem Jugendgästehaus auf einer Wiese und verbrachten einen schönen gemeinsamen ersten Abend. Es gab ein paar Neulinge, die aber sehr schnell Teil unserer Gruppe wurden. Am Freitagvormittag fand ein Einstieg zum Thema Spionage statt, bei dem wir u.a. zu verschiedenen Spionagemitteln (wie z.B. dem giftspritzenden Regenschirm, der münzgroßen Kamera oder dem leider nichtexistierenden nachplappernden Papagei) aufgeklärt wurden. Anschließend zogen wir mit unseren beim Frühstück zubereiteten Lunchpaketen los zur Havel, um uns im Kanufahren zu versuchen. Wir verteilten uns in 3er- Teams auf fünf Boote und kamen gut (oder auch weniger gut) voran. Nach einiger Zeit sichteten wir einen Strand, der die folgende Stunde lang uns gehörte. Wir verteidigten ihn erfolgreich gegen aufmüpfige Schwäne und entdeckten später im Wasser sogar ein gesunkenes Schiff in Form eines Baustellen-Absperrgitters. Nach mehreren Stunden Sport hatten wir uns anschließend einen entspannten Grill-Abend im Park mehr als verdient! Nachts zurück im Gästehaus stand ein weiteres Event bevor: gemeinsam feierten wir mit Tobias Heine in seinen 20sten Geburtstag hinein. Plötzlich öffnete sich nebenan der Aufzug und ein Hochzeitspaar platzte in unsere Feierlichkeiten hinein. Ihre Party ein paar Etagen tiefer war wohl just beendet. Und so brachten sie uns kurze Zeit später noch ein paar Tortenstücke vorbei, die wir gerne annahmen.

Am Samstagvormittag besuchten wir die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Die Führung, das Gelände und all die Erklärungen und Erzählungen zum ehemaligen Stasi- Gefängnis waren sehr beeindruckend! Der Nachmittag spielte sich im Zentrum Berlins ab, die sehenswürdigsten Sehenswürdigkeiten standen auf der Agenda, ebenso schlossen sich ein paar Teilnehmende dem Zug der Liebe an, eine Demo als Zeichen für Toleranz & Vielfalt. Abends trafen sich alle zusammen wieder, um gemeinsam italienisch essen zu gehen. Anschließend gab es noch ein gemeinsames Sit-In an der Spree, das sich nach ein bis zwei Stunden allmählich auflöste. Die verbliebenen fünf Menschen überlegten sich aber noch, nun in einem Club feiern zu gehen. Denn eine GJE-Tagung ohne Schlafmangel – das kann doch keine GJE-Tagung sein!

Am Sonntag stand der Besuch der heiligen Messe und ein letztes gemeinsames Mittagessen auf dem Plan. Danach ging’s für alle nach Hause, auf kürzeren oder längeren Wegen.Für mich war es ein richtig schönes Wochenende im Sommer in Berlin, wie Urlaub! Nur besser, weil man alle seine Freunde endlich wiedersehen konnte! Danke an Marta und Leonie und allen anderen Helfenden für das Gelingen dieser Tagung! ♡

Valeria

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