Mein etwas anderes Werl-Erlebnis

Am 1. Mai habe ich mich nach Werl begeben, aber zu meiner Überraschung war keiner da. Also musste ein anderer Ort herhalten, um in diesem Jahr die Wallfahrtsmesse und die ermländische Vesper aufzuzeichnen. Die Wahl viel deshalb auf die Andreaskapelle im Ermlandhaus. Für mich war dies der erste, längst überfällige Besuch des Ermlandhauses. Vor Ort konnte ich mir erstmal die Stichelei gegen die Glatzer: „Ihr wohnt im Ermlandhaus.“, räumlich vor Augen führen. Nach einer kurzen Besichtigung des Hauses und den notwendigen Vorbereitungen ging es los mit der Wallfahrtsmesse. Zelebrant in diesem Jahr war der ermländische Präses Msgr. Achim Brennecke. Ich habe ministriert und ein virtuoser Organist mit Koxhausener Slang spielte die Orgel. Daneben gab es noch Kölner und Bad Berkischen Slang. Nach der Messe gab es dann zum Mittagsschlingen Pizza. Die Vesper haben wir in diesem Jahr als Marienvesper gefeiert und die Andreaskapelle mit den schönsten Gesängen erfüllt. Nach einer Kaffeepause fuhr ich dann zur Eisdiele in Werl, aber komischerweise war die geschlossen. Deshalb musste ich schweren Herzens ohne Eis die Heimreise antreten. Wenigstens gab es am Sonntag dann doch noch ein virtuelles Eisessen bei Discord.

Simon Block

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