…ein Thema welches uns alle täglich begleitet. Auch in der GJE hat sich, seit der Gründung vor 74 Jahren, vieles verändert. Junge Ermis kommen dazu und bringen neue Ideen mit, ältere werden irgendwann schweren Herzens (und mit einer lauten Rakete) verabschiedet. Alte Traditionen werden weitergeführt, aber auch neue entstehen. Von meiner ersten GJE-Tagung ist mir bis heute vor allem das Gemeinschaftsgefühl in Erinnerung geblieben und die Herzlichkeit, mit der ich in Empfang genommen wurde. Eine Eigenschaft der GJE, an der sich hoffentlich niemals etwas ändern wird.
Das Jahr 2020 war für die GJE ein Jahr, in dem viel Kreativität und Umdenken gefragt war. Wie kann man online eine Tagung durchführen, die eigentlich von genau diesem Gemeinschaftsgefühl lebt? Wie ist es möglich, vor einem Bildschirm im Austausch zu bleiben, sich mit der Thematik der Tagung zu beschäftigen und sich gegenseitig im Glauben zu stärken?
Trotz all dieser Schwierigkeiten denke ich, dass 2020 für uns auch eine Möglichkeit war, innezuhalten und uns auf das zu besinnen, was uns als GJE wirklich ausmacht. Jede Veränderung hat gute und schlechte Seiten und ich bin überzeugt davon, dass es im vergangenen Jahr viele gute Veränderungen gegeben hat, die wir für die Zukunft beibehalten werden.
Übrigens hat es auch bei der Verteilung der Pöstchen Veränderungen gegeben. Ganz nach dem Thema der nächsten Ostertagung bin ich in die Fußstapfen meiner Schwester (Felis Mertens) getreten und werde mich zusammen mit Veronika Lange um die GJE-Seiten des Ermlandbriefs kümmern. Ich freue mich bereits auf viele spannende Berichte, in denen es hoffentlich auch bald wieder um Tagungen außerhalb des Internets gehen wird. Außerdem freue ich mich sehr darauf, dieses Jahr neue und alte Gesichter wiederzusehen, gemeinsam zu Lachen, zu feiern, zu beten und zu tanzen. In diesem Sinne wünsche ich euch eine frohe Osterzeit!
Leonie Mertens